P-281 Jules Traugott Muheim (JTM), Dr. sc. nat. Physiker ETHZ, Die Wechselwirkungskosmologie (1934-1997)

Archive plan context


Ref. code AP:P-281
Title:Jules Traugott Muheim (JTM), Dr. sc. nat. Physiker ETHZ, Die Wechselwirkungskosmologie
Inhalt:Jules Traugott Muheim, geb. 1. Juli 1934 in Flüelen UR, gestorben am 6. Juli 1997 in Interlaken BE

Archiv-Inhalt
Wissenschaftlicher Nachlass, Briefe, Fotos, Tagebuchnotizen ab 1954 bis 1997. Der gesamte Nachlass ist chronologisch geordnet, damit die wissenschaftliche und gedankliche Entwicklung von den ersten Untersuchungen am Festkörperfunkenplasma bis zum Modell der Wechselwirkungskosmologie möglichst linear nachvollzogen werden kann. Die Forschungsdokumente sind eingeteilt in die Jahrzehnte 60er, 70er, 80er und 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ebenso liegen wissenschaftliche Artikel und Literaturhinweise u. Ae., die JTM zum jeweiligen Zeitpunkt gelesen hat und die ihn angeregt haben, bei. In den 80er Jahren begann JTM mit ausführlichen Selbstbeobachtungen und Traumaufzeichnungen, diese sind gesetzlich achtzig Jahre nach Datum gesperrt. Ebenso sind private und familiäre Korrespondenzen und Dokumente erst achtzig Jahre nach Datum einsehbar. Darin inbegriffen ist der Konflikt mit der ETH, der sich fast über ein ganzen Jahrzehnt hinzog. Von Burkhard Heim, dem deutschen Physiker, sind Arbeiten in Buchform sowie Briefe und Dokumente über ihn verfügbar, der private Anteil ist jedoch bis auf Weiteres gesperrt. Von Wolfgang Pauli (1900 bis 1958), dem bahnbrechenden Physiker und Nobelpreisträger, sind das Original-Scheidungsdokument von seiner ersten Ehefrau und weitere persönliche Dokumente und Briefe vorhanden. Im selben Dossier befindet sich ein von Hand geschriebenes 13-seitiges Dokument des österreichischen Erfinders Dr. Ludwig Mach zum Thema "Ueber die Sichtbarmachung von Luftstromlinien". Ludwig Mach (Prag, 1868 bis 1951) war der Sohn des Physikers und Wissenschaftstheoretikers Ernst Mach (Brünn, 1838 bis 1916), welcher einen persönlichen Einfluss auf Wolfgang Pauli hatte, als er in dessen Elternhaus verkehrte. Zahlreiche Briefwechsel mit Personen aus aller Welt dokumentieren den beruflichen und psychologischen Werdegang von JTM. Einige Artikel (D, E, F) und zahlreiche Modelle sind als Download verfügbar (P-281/431-22). Das Gesamtwerk auf Papier ist nur vor Ort zugänglich.


Werdegang von Jules Traugott Muheim

Jules Traugott Muheim (JTM) wird am 1. Juli 1934 in Flüelen Uri als drittes Kind von Julius Muheim und Agnes Marty geboren. Er wächst im Hotel und Restaurant Linde in Flüelen auf. Seine höheren Schuljahre verbringt er im Kollegium Appenzell und im Kollegium Schwyz, wo er von humanistischer Bildung und vom Katholizismus geprägt wird. In einer der Sommerferien, während derer er in der Wirtschaft tatkräftig mithelfen muss, da viele Gäste auf dem Weg in den Süden in der Linde absteigen, lernt er einen Gast, Dr. Paul Reif, einen deutschen Physiker aus Westfalen, kennen. Der um eine Generation ältere Reif zündet bei JTM einen Funken. Von jetzt an weiss der Junge, dass Physik seine Berufung ist. Nach der naturwissenschaftlichen Matura, die er 1954 im Kollegium Schwyz mit Bestnoten absolviert, beginnt er im Herbst desselben Jahres, an der ETH Zürich Mathematik, Physik und Chemie zu studieren. Neben den Hauptfächern besucht er Vorlesungen über die Philosophie der Wissenschaften, lernt Russisch und diverse Phototechniken wie Röntgen- und Korpuskularstratilphotographie. Drei Jahre studiert er bei Professor Wolfgang Pauli, dem charismatischen Physiker, der 1945 für seine epochalen Entdeckungen zur Kernphysik den Nobelpreis erhielt. Wolfgang Pauli prägt den jungen Jules Muheim nachhaltig. Er wird sich zeitlebens um die Fragen bemühen, die Pauli nur im Verborgenen zu stellen wagte. Pauli wusste, dass er seinem Image geschadet hätte, hätte er es öffentlich getan. Das Schicksal will es, dass JTM Jahrzehnte später Paulis Möbel und einige seiner privaten Dokumente erbt, von denen letztere im Staatsarchiv Uri aufbewahrt sind.1958 diplomiert JTM bei Professor Paul Scherrer als Experimentalphysiker zum Thema Kernquadrupolresonanz. Im Militär wird er Oberleutnant der Festungsartillerie, ganz im Geist der Urner, die sich seit jeher als aktive Verteidiger verstehen. 1958 bis 1960 ist er am Laboratoire Suisse Horlogère in Neuchâtel an der Entwicklung der ersten elektronischen Armbanduhr beteiligt. Anschliessend holt ihn Professor Georg Busch ins Laboratorium für Festkörperphysik an die ETH zurück, wo er im F-Stock, im Zimmer 13 auf den Gebieten der Metallphysik und Kältelabor Forschung betreibt. Zu Beginn 1964 promoviert er bei Prof. Georg Busch und Prof. Jean Müller zum Thema: Spezifische Wärme im Cr-Re-System, Antiferromagnetismus und Supraleitung, wobei er am Chrom-Renium-System die Spindichtewellen (SDW) entdeckt. Kurze Zeit später bricht er bei einem Militärmarsch zusammen, worauf bei ihm ein Schatten auf der Lunge, eine Tuberkulose, diagnostiziert wird. Inzwischen ist er verheiratet und Vater von drei Kindern. Die Erkrankung zwingt ihn, ein halbes Jahr im Lungensanatorium Altein in Arosa zu verbringen und die beabsichtigte Ausreise in die USA, wo er eine Stelle bei Bell Telephone antreten will, abzusagen. Nach der Genesung findet er am Kollegium Schwyz eine Anstellung als Physiklehrer,wo er bis 1969 bleibt. Anschliessend kehrt er erneut an die ETH Hönggerberg zurück, wo er am Laboratorium der Festkörperphysik die Gesetzmässigkeiten am Festkörperfunkenplasma evaluiert. Diese komplexe Ladungsspektroskopie führt 1976 zur Entdeckung der mikroskopischen magnetischen Flussquantisierung am Festkörperatom, zum Nachweis der Elliptizität der Elektrobahn, und 1976 zur exzitonischen Hochtemperatursupraleitung im Festplasma bis ca. 10-20'000 K. 1983 beginnen Georg Bednorz und Alex Müller, zwei Forscher bei der IBM, mit der Untersuchung von Oxid-Verbindungen, die Kupfer sowie ein oder mehrere von Metallen der Seltenen Erden enthalten. Sie haben die Idee, dass die Kupferatome die Elektronen leiten könnten, weil ihre Wechselwirkung mit dem sie umgebenden Kristall stärker ist als in einem normalen elektrischen Leiter. Um ein chemisch stabiles Material zu erhalten, fügen die beiden Forscher den Lanthan-Kupferoxid-Kristallen Barium bei. Das resultierende keramische Material ergibt den ersten erfolgreichen Hochtemperatur-Supraleiter. Als sie 1987 den Nobelpreis dafür bekommen, steht JTM während einer feierlichen Veranstaltung an der ETH im Publikum auf und lässt nach eigenen Angaben verlauten, dass er es gewesen sei, der die Grundlagen der Hochtemperatursupraleitung entdeckt habe. Man ignoriert ihn, denn zu diesem Zeitpunkt hat sich JTM bereits von der klassischen Physik ab- und ganz seinem Lebenswerk, dem Wechselwirkungskosmolgischen Modell zugewandt, das bei den meisten Fachkollegen auf Skepsis oder gar offene Ablehnung stösst. Zu Beginn des Jahres 1986 hört JTM am Radio von Burkhard Heim, einem deutschen Physiker, der sich ebenfalls mit den Eigenschaften von Partikeln befasst. Er studiert Heims Theorie der Elementarstrukturen der Materie und entdeckt kongruente Ergebnisse mit den seinen. Burkhard Heims Theorie kombiniert die Quantentheorie mit der die Gravitation erklärenden Allgemeinen Relativitätstheorie von Alfred Einstein. Heim fügt den vier Wechselwirkungen noch zwei Dimensionen hinzu und beschreibt somit einen 6-dimensionalen Raum. Obwohl die Theorie Heims von der physikalischen Fachwelt als gescheitert verurteilt wird (nicht nur, weil keine Vorhersagbarkeit möglich ist), erkennt JTM in ihm einen verkannten "Geistesverwandten", der auf derselben Spur ist. JTM schlägt ihn 1986 für den Balzan-Preis vor: "Bis vor wenigen Jahren war die theoretische Ermittlung von Elementarteilchenmassen, Elementarladung, Sommerfeld-Feinkonstante, Hubble-Konstante etc. reine Utopie. Max Born hat die Ermittlung der Feinstrukturkonstante als die Herausforderung der Physik schlechthin bezeichnet. (...) ist es Burkhard Heim gelungen, die Gesamtheit der bekannten Elementarteilchen und Resonanzen mit allen ihren Eigenschaften in Vollständigkeit auf der Basis von nur 4 Naturkonstanten zu erfassen und in den Rahmen einer Kosmologie zu betten." (Vorschlag an den "Balzan-Preis", Zürich, 11.3.1986). Der Vorschlag wird aber abgelehnt mit der Begründung, dass die Disziplin der Physik vom Balzan Preis nicht abgedeckt werde. Auch der Vorschlag, Burkard Heim an der ETH eine Vorlesung halten zu lassen, wird vom Rektorat der ETH, wenngleich aus anderen Gründen, abgelehnt. In der Folge begegnen sich Burkhard Heim und JTM anlässlich der Konferenz Ecolog'88 in Köln. Heim gibt zu bedenken, dass er der Herleitung der theoretischen Daten von JTM nicht folgen könne (11.8.1989). JTM antwortet: "...sie gehen auf die von mir im Festkörperfunkenmassenplasma entdeckte Ladung-Spin-Spektroskopie zurück. (...) Für mich wurde der Funke zum Lehrmeister. Es erfolgte eine Applikation der Plasma-Erfahrung auf die gravitative Situation. Letztlich läuft alles über die Rezession." (23.8.1989) Heim antwortet JTM, dass er Mühe habe, seine Kosmologie nachzuvollziehen und schlägt ihm vor, ein System einfacher gut fundierter Prinzipien zur Ausgangslage zu nehmen, eine Letzteinheitentheorie zu entwickeln. JTM entgegnet, das sei nicht sein Ziel. Die beiden Physiker bleiben bis 1990 im sporadischen Austausch. Im Kontext seiner Forschung über die Feinstrukturkonstante erwähnt JTM auch den Schweizer Mathematiker Armand Wyler: "Die Protonmasse lässt sich in einem Aspekt aus dem Wendepunkt der reziproken Gamma-Funktion für die positive Abszisse durch Massekondensation bestimmen (4%). Damit ist Armand Wyler nach 25-26 Jahren vollständig rehabilitiert. D. h., nicht nur die Sommerfeld-Feinstrukturkonstante lässt sich aus mathematischen Funktionen, z. B. dem Pascal-Dreieck etc., sondern auch ET-Massen lassen sich so bestimmen." (1.11.1996). Er folgt Wolfgang Paulis Credo der Komplementarität von Physis und Psyche, wobei er die Ausgangssubstanz von allem der Psyche zuordnet. Eine "Urpsyche", die für den Menschen unfassbar und deshalb unbeschreibbar bleibt, erlaubt der Naturwissenschaft nur,kleinste, auf das Einfachste heruntergebrochene Strukturen zu erkennen. Dennoch liegt in der Synchronizität (C.G. Jung) als Gegenstück der Kausalität die Möglichkeit eines tieferen Verständnisses von Körper (matter) und Seele (mind). Während seiner letzten Lebensjahre wird JTM von vielen New Age-Anhängern, Spiritisten und Esotherikern aus allen Weltteilen als lange erhoffte "Bestätigung" verehrt,während sich die offizielle Fachwelt der Naturwissenschafter von ihm abwendet, obwohl er sich unermüdlich auf die Fundamente der physikalischen Gesetzmässigkeiten bezieht und sich selber von allem distanziert, was esoterischen Glauben ohne Verankerung in der Naturwissenschaft angeht. Diesen Zulauf mögen auch zwei Themen hervorgerufen haben, mit denen er sich gegen Ende seines Lebens beschäftigt: Das Weltbild der Hildegard von Bingen, einer universalgelehrten Nonne aus dem Mittelalter, und dem von Rätseln umwobenen Stonehenge. Einige Kollegen, die JTMs Arbeit sehr kritisch bis feindselig gegenüber stehen, fordern während der 80er-Jahre seine Entlassung. Die damalige Leitung der ETH zeigt jedoch nicht nur Feingefühl, sondern auch die Entschlossenheit, einem ungewöhnlichen Geist und Forscher, einen Platz zu sichern: Die ETH kann und muss sich kreative Denker leisten, der vom Mainstream abweichen. JTM stirbt 1997 im Alter von 63 Jahren an einem Herzinfarkt, den die Aerzte ihm aufgrund hohen Blutdrucks prognostizieren und den er in seinen letzten Traumaufzeichnungen unmissverständlich vorhersieht. Dennoch sucht er keine medizinische Hilfe, um ihn zu verhindern. Er lässt ein wissenschaftliches Opus zurück, dessen Entstehung von der ersten bis zur letzten Seite im Staatsarchiv Uri in Altdorf, eingesehen werden kann.
Nach seinem Tod gibt es Stimmen, die meinen, er sei seiner Zeit weit voraus gewesen. Die Schlüsse, zu denen er gelangt sei, würden in der Zukunft von einer neuen Generation von Naturwissenschaftern bestätigt werden können. Der ethische und philosophische Inhalt seiner Arbeit wird jedoch schon heute diskutiert und findet u. a. im naturwissenschaftlich nicht begründeten Gesetz der Anziehung (law of attraction), das im Dokumentarfilm "The Secret" von Rhonda Byrne und Paul Harrington zu Popularität gelangte, seinen Ausdruck. Die Kritiker der Theorie der Anziehung (welche dem Laien oft plausibel erscheint und die auch in der Psychologie des positiven Denkens angewendet wird), bemängeln jedoch, dass dieses Gesetz die Verantwortung z. B. für Krankheit und Armut dem Individuum auferlegen würde, als ob jeder selber Schuld trüge an seiner Situation, was inakzeptabel sei. Im Kontext der WW-Kosmologie würde vielleicht darauf geantwortet, dass in einem System komplexer Wechselwirkungen, ein disharmonisches Phänomen wie Krankheit dazu diene, sowohl den kranken Menschen wie die den Kranken umgebenden Bezugspersonen einem mentalen Reifungsprozess zu unterziehen. Nicht die Ursache, sondern das Ziel steht im Fokus: Die bewusste Reifung (im Einklang mit dem kosmischen Imperativ) zum Zweck des Ausgleichs verloren gegangener Symmetrie. So wie im chinesischen I Ging Yin (Berg in der Sonne) und Yang (Berg im Schatten) zusammengehören.


Das Wechselwirkungskosmologische Modell: Die Entstehung von WW-KOSMOLOGIE und Physics of Thought (Interaction Cosmology)

Während der 70er Jahre untersucht JTM die Ionen-Häufigkeitsverteilungen der Funkenmassenspektren von Festkörpern, dabei gelangen über 30'000 Spektren von weit über 1000 Kristallen zur Anwendung. Ab 1980 wendet JTM seine mittels der Ladungsspektroskopie am Festkörperfunkenplasma entdeckten Gesetzmässigkeiten der Wechselwirkungen auf die gravitativ-universale Situation an und kreiert ein Paramatermodell. Er geht dem Einfall nach, ob die Funkenplasmierung eine kosmologische Rezession im Kleinen sein könnte. Falls ja, würden die Plasmaionen die Stelle der Galaxien einnehmen und die das Geschehen beherrschende Wechselwirkung müsste in der Folge grösser sein als die gravitative Kopplung. Zu genau diesem Ergebnis ist JTM 1976 bei der abgeleiteten schwachen Kopplung gelangt. Das ermutigt ihn,an der Frage dranzubleiben. Die nächste Hürde lautet: Wie verwendet man die im kleinen System gewonnenen Erkenntnisse für das viel weniger bekannte Grosssystem? Wenn das "steady state"-Modell bzw. die bereits bestehenden Theorien beibehalten werden wollen, muss es einen gravitativ universalen Fleck geben. Für diesen Fleck müssen unter Berücksichtigung mikroskopischer Fakten genaue Bedingungen formuliert werden, was eine Uebertragung der Verhältnisse von der Quantenphysik auf die Gravitation bedeutet. Eine erste Vorstufe der Wechselwirkungskosmologie ist geboren. Aus dem Parametermodell gehen die wichtigen kosmologischen Parameter exakt hervor, u. a. das Photon-Nukleon-Verhältnis oder das Verhältnis Heliumkernmasse zur Protonmasse sowie die gravitative Hubble-Konstante Hg. Das Modell erlaubt es nun,Grössen des Kosmos auf quantitativ 5 Dezimalen genau zu bestimmen. In der Folge gelangt JTM zum Ergebnis, dass die Plasmagesetzmässigkeiten, insbesondere die Flussquantisierung im gravitativen Bereich, universell gültig sind. JTM wagt es, eine als verrückt geltende Vorstellung anzugehen: Warum sollte es also nicht auch eine gravitative Bose-Einstein-Kondensation geben? Beim Versuch die Rezession immer besser verstehen und formulieren zu lernen, zeigt sich allmählich, dass viel mehr als die vier bekannten Wechselwirkungen (schwache Kernkraft, starke Kernkraft, elektromagnetische Kraft, Gravitation) im Spiel sind, anscheinend unendlich viele. 1983 entsteht ein erstes Modell der WW-Kosmologie. Obwohl zahlreiche mikroskopische Grössen wie Elementarteilchenmassen, Elementarladungen etc. mit kosmologischen Grössen verknüpft werden können, will eine Interpretation astronomischer Daten jedoch noch nicht gelingen, da die Verknüpfung der verallgemeinerten Kopplung (Wechselwirkung) mit der Rotverschiebung unbekannt bleibt.Das ändert sich auf einmal, als JTM 1984 die Arbeiten des Physikers Burkhard Heim entdeckt. In dessen Werk "Elementarstrukturen der Materie - Einheitliche strukturelle Quantenfeldtheorie der Materie und Gravitation" (Resch Verlag Innsbruck, 1984) findet er eine Rotverschiebungsrelation, die ihn überzeugt, da sie aufgrund einer einheitlichen Quantenfeldtheorie erarbeitet wurde. Jetzt entpuppen sich die empirischen Qasar-Galaxie-Assoziationsverteilungen als Manifestationen eines universal-gravitativen Hyperfeinspektrums. JTM wagt sich infolge seiner Entdeckung der zahllosen Wechselwirkungen auf ein Gebiet, das in der klassischen Physik ein Tabu ist: die mind-matter-Problematik bzw. der Zusammanhang von Geist und Materie im quantenphysikalischen Bereich. Er studiert die Ergebnisse elektroenzephalographischer Gehirnwellen auf dem Gebiet der Neurologie und findet ein spezifisches Kopplungsmuster, das sowohl den somatischen Aufbau wie kognitive Abläufe bestimmt. Dies führt ihn zur Annahme eines lebendigen Psychefeldschemas (das er die universale Aura-Quantenstruktur nennt) auf der Basis einer suprafluiden Fleckdynamik. Zwei Quantenbedingungen stehen im Fokus: 1. Das Oeffnen und Schliessen chemischer Bindungen verlangt die Erfüllung der mikroskopischen magnetischen Flussquantisierung in radialer wie axialer DNS-Richtung. 2. Im Raumbereich, wo die Teilung erfolgt, herrschen Wechselwirkungsverhältnisse, die einem kritischen Régime der Oberflächenspannung entsprechen. Die hauptsächlich beteiligte Wechsewirkung leitet sich von der schwachen Kopplung ab (1988). JTM führt ein neues Naturkonstanten-Paar ein: Das Photon-Nukleon-Verhältnis und das Brahma-Mensch-Superstruktur-Ebenbildmodul. Im Laufe der Entwicklung der WW-Kosmologie führt JTM immer mehr neue Begriffe ein, die er aus Fragmenten alter Weltbilder, physikalischer Theorien und Namen sowie persönlicher Bezüge kreiert bzw. zusammensetzt. Die unbekannte Sprache, mit der er sein Modell beschreibt, scheint ihm notwendig, erschwert jedoch Aussenstehenden, auch Fachleuten, den Zugang.

Hier sind einige Zitate (Originale im Archiv-Bestand), mit denen Jules T. Muheim die WW-Kosmologie als teleologischen Vorgang einer Gedankenfeld-Physik beschreibt:

Das ganze Universum besteht aus Gedankenformen und ist selber eine Gross-Gedankenform.
Zwischen Gedankenformen gibt es Feldaustausch bzw. verallgemeinerte Gedankenübertragung.
Massen (matter) sind Kondensationen aus dem universalen Psychefeld.
Wachstum hat das Ziel, aus dem physischen Bereich in den psychischen Bereich zu führen: harmonisches Wachstum.
Wachstum ist das kosmische Grundphänomen schlechthin, an ihm sind zahllose Kopplungen auf atomarer Ebene beteiligt.
Wachstum von Krankheit, z. B. eines Tumors, (disharmonisches Wachstum) verweist auf einen notwendigen psychischen Lernprozess, der erkannt und angenommen werden muss.
Daraus folgt, dass nicht nur das einzelne Leben, sondern das gesamte Universum, in Form eines Organismus und Betriebs, ein Lernprozess darstellt.
Wachstum bedeutet Entwicklung. Es gibt keine Möglichkeit, sich dieser Entwicklung zu entziehen (kosmischer Imperativ) weder für Lebewesen noch für den Kosmos selbst.
Die Freiheit des Menschen liegt in der Akzeptanz (Harmonie) oder in der Ablehnung (Disharmonie) des kosmischen Imperativs.
Die mathematische Situation ist einfach, sie stellt immer eine Variante der Metronisierung (ein Metron ist ein ununterschreitbares Flächenelement) in WW-kosmologischer Form dar. Dasselbe gilt für die Parametrisierung.
Eine Zahl stellt ein Kommunikationsuniversum dar, das ist nicht fassbar, aber ein Faktum.
Das Naturgesetz ist nicht etwas Abstraktes, das hinter der Realität, die es zu beschreiben vorgibt, steht, sondern ist Feld selber und somit manifeste Realität.
Realität wiederum ist Geistmanifestation, d. h., das Naturgesetz ist Geistmanifestation.
Nach dem Geist, der hinter der Geistmanifestation steht, zu fragen, macht physikalisch keinen Sinn.
Will man wissen, wie Realität entstand/entsteht, muss man verstehen, wie das Naturgesetz entstand/entsteht.
Die Realität ist unendlich komplex und daher unzugänglich. Zugänglich ist nur eine extrem vereinfachte Feldform davon.
Realität ist fühlbar, Naturgesetz ist denkbar.
Umfassenderes Begreifen von Realität erfordert nebst Denken die Intuition - eine Mischform von Denken und Fühlen.
Das Naturgesetz ist nie vollständig fassbar.
Den besten Zugang zur kosmischen Absicht, findet sich im alltäglichen Leben, dem Ausdruck kosmischer Dynamik.
Die Menschheit arbeitet gegen das Naturgesetz - die Folgen können nicht ausbleiben.
Was tun? Man muss genau das tun, was die heutige Wissenschaft am allerwenigsten zu tun gewillt ist, nämlich in die feinen Felder und Bereiche des spirituellen Universums einsteigen.
Das Universum ist eine dipolare Emanation aus einem monopolaren Zustand.
In der WW-Kosmologie sind es die Wechselwirkungen, die zum Sprecher psychischer Phänomene werden.
Bewusstsein ist an die Existenz der Seele gebunden, nicht aber die Seele an Bewusstsein.
Das Universum besteht aus einer biomentalen bzw. psychisch-mental-materiellen Struktur.
Ein Chakra ist ein operationales Bewusstseinsfeld.
Traumgestalten sind sehend/gesehene, tönend/gehörte Gedankenformen des Ganzkörperniveaus.
Ein Atom hat Bewusstsein und Gedächtnis, wie sonst könnte es "wissen", wohin es gehört und was es zu tun hat.
Atome sind hochorganisierte gesellschaftliche Systeme, die über Gedächtnis verfügen.
Das Atom ist ein Teil des Universums, aber das ganze Universum ist ebenso im Atom. Der Teil weiss stets über das Ganze Bescheid.
Was der Welt heute bitter Not tut, ist die Kenntnis der Zusammenhänge. (23.8.1989)
Es ist viel schlimmer zum Zahnarzt zu gehen, als zu sterben.


Archive content

Scientific estate, letters, photographs, diary notes from 1954 to 1997. The entire estate is arranged chronologically so that the scientific and intellectual development can be traced as linearly as possible from the first investigations on solid-state spark plasma to the model of interaction cosmology. The research documents are divided into the decades 60s, 70s, 80s and 90s of the 20th century. Likewise, scientific articles and literature references etc., which JTM read at the respective time and which inspired him, are attached. In the 80s, JTM began detailed self-observations and dream recordings, these are legally locked eighty years by date. Likewise, private and family correspondences and documents can only be viewed eighty years after date. This includes the conflict with the ETH, which lasted almost a whole decade. Works by Burkhard Heim, the German physicist, are available in book form, as well as letters and documents about him, but the private portion is blocked until further notice. Of Wolfgang Pauli (1900 to 1958), the pioneering physicist and Nobel laureate, the original divorce document from his first wife and other personal documents and letters are available. In the same dossier is a handwritten 13-page document by Austrian inventor Dr. Ludwig Mach on the subject of "Ueber die Sichtbarmachung von Luftstromlinien." Ludwig Mach (Prague, 1868 to 1951) was the son of the physicist and science theorist Ernst Mach (Brno, 1838 to 1916), who had a personal influence on Wolfgang Pauli when he stayed at his parents' house. Numerous correspondences with people from all over the world document the professional and psychological career of Jules T. Muheim. Some articles (D, E, F) and numerous models are available as download (P-281/431-6). The complete works on paper are only accessible on site.

(Abstract in English)
INTERACTION COSMOLOGY
The psychiv universe and its quantumphysical structure

The visible universe - traditional cosmology:
The visible universe has a bright and dark part. But only 10% of the total mass is bright. The remaining 90% is dark (not to be confused with black holes).

Dense energy forms (matter) - 4 interactions:
The bright and dark part are either directly or indirectly observable in a traditional sense. They constitute the dense or material energy forms well known to scientists. Particular aspects of the dense system may be described quite satisfactorily by rival theories of cosmology such as the standard model of the big bang or the steady-state-theory - and more recently by the interaction cosmology of JTM or the quantum field theory of Burkhard Heim. Up to now 4 different interactions werde used to describe physical phenomena, so far so good.

The invisible universe - nondense energy forms (fields):
Now there is also the psychic world with countless phenomena: conscious and unconscious thinking in the waking and dream state, reminiscence, feeling, perceiving, psi phenomena, life processes with humans and animals, and in other forms with plants, water, minerals etc. In short: physically there is nothing like non-living or dead, nothing that would not have consciousness in whatever form. These are obviously phenomena associated with nondense and energy forms.

Fine and extremely fine energy forms:
There are innumerable growth processes, not only the biological ones. The developping intelligence of the child and adolescent reflects the quantum structure of the psychic centers, the so called chakras.Intelligence is not simply an abstract word but a physical reality. But also thought structures such as e.g. the quantum theory or a Beethoven symphony are huge beings which have a spacetime life of their own. Other examples are the world religions and their cosmographies, social systems etc. They all are living beings with finest and extemely subtle energy forms, infinitely interrelated and embedded in the whole of the universe. Even space and time themselves are living, forming continually interacting realities, and are finally forms of consciousness.

Route and limits:
Cosmology meets the problem of describing an all-conscious living organism. Only in this way it can do justice to reality. Such a cosmology is automatically intrinsically infinitely complex. This means also: it is in the end neither comprehensible nor presentable.

Interaction cosmology, only 3 natural constants required - infinitely many interactions admittet:
This is the situation of the interaction cosmology. It works with a novel concept of interaction, and with a dynamic archetype, the generalized recession, applying to any process in any energy form. Hereby few different quantum structures appear to play a major part. On the other hand they occur in infinitely varied forms. Furthermore a great number of physcal notions and concepts have to be generalized. Important: All structures without exceptions were discovered, not invented. For that reason they are all compatible among each other. If an important strructure is not yet known, this is a rule of no harm, as by the principle of compatibility it is contained in the other ones in some way. The discovery of a new structure can dramatically deepen the insight. The interaction cosmology fulfills essentially all conditions of a complete cosmology. This is one of the prerequisites that the psychic universe may be described quantitatively.

Task:
Countless problems are waiting for a proper solution and representation. Only three of them may be mentioned: the psychic world of man, the solar system, and the Brahma cosmography.

Summary:
What is psychic? Basically everything, even matter. The universe is describable as a dipolar emanation out of a monopolar primaordial state. But natural science can best describe the mode, never the why and what.God has free choice to manifest himself or not. But if he does so, it must occur through the emanated world that obey the laws of nature (the known ones as well as the unknown). The universe cannot be understood by naive view. Free will is inherent to all levels and is compatible with the laws. It is easy to see that the universe is infinitely complex. But an universe which is all-coherent, and therfore all-conscious, must also be infinitely intelligent. Mere chance is inimaginable. As to the individual, it has psychically not only cosmic size but also cosmic responsability.


"To go to the dentist is much worse than to die.", Jules T. Muheim, Woodstock, USA, May 1991
Creation date(s):1934 - 1997
Archival Material Types:Datenbank
 

Usage

Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://scope.ur.ch/scopeQuery/detail.aspx?ID=214049
 

Social Media

Share
 
Home|Login|de en fr it
Archival catalog