| Ref. code AP: | P-279 |
| Title: | Richard Rudolf Wieland |
| Inhalt: | Nachlass von Richard Rudolf Wieland (1907-1991), Sohn des Künstlers Hans Beat Wieland (1867-1945) |
| Creation date(s): | 1808 - 2009 |
| Archival Material Types: | Verschiedenes |
| Comments: | Richard Rudolf Wieland (geb. 16. Juni 1907, gest. 17. August 1997) war der Sohn des Schweizer Künstlers Hans Beat Wieland (1867-1945) und dessen Frau Elsa Wieland-Henkell (1873-1942). Er hatte zwei ältere Geschwister: Klaus Peter (1904-1960) und Beata (1905-1961). Richard Rudolf Wieland war mit Angelika Lina Wieland-Fava (1913-1991) verheiratet; das Paar hatte zwei Töchter: Monica und Barbara. Er hat eine Handdruckerei für Künstlerstoffe betrieben, zunächst in Kriens, später in Gattikon.
Zeit seines Lebens bemühte sich Richard Rudolf Wieland - mit mässigem Erfolg - darum, dem Werk seines Vaters wieder zu seiner einstigen Bedeutung zu verhelfen. Ebenso akribisch wie verbissen trug er eine Werkdokumentation zusammen und recherchierte den Verbleib einzelner Kunstwerke sowie biografische Details. Er investierte in diese Arbeit sehr viel Zeit und auch Geld (Kauf von Bildern, Restaurationen, Ausstellungen etc.).
1991 gründete Richard Rudolf Wieland die heute nicht mehr existente "Stiftung Hans Beat Wieland". Diese bezweckte, wichtige Werke anzukaufen und vor allem das Schaffen von Hans Beat Wieland der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, etwa durch Leihgaben, Veröffentlichungen oder Ausstellungen. Durchgehend im Stiftungsrat sassen Bruno Stefanini (Gründer der "Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte"; 2018 verstorben) und Dr. Rolf Aebersold (Alt-Staatsarchivar des Kantons Uri).
Im Sommer 1997, im hohen Alter von 90 Jahren, reiste Richard Rudolf Wieland auf den Spuren seines Vaters nach Spitzbergen. Dort zog er sich bei einem Sturz Verletzungen zu, von denen er sich nicht mehr erholen sollte. Er starb im August 1997 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Thalwil. Im Familiengrab Wieland wurden zuvor bereits die Geschwister und Eltern beigesetzt. Das Grab ist am 21. Juni 2017 aufgehoben worden.
Nach seinem Tod übernahm Richard Rudolfs Tochter Monica Wieland die Hans-Beat-Wieland-Werkdokumentation und ergänzte sie. Sie befindet sich heute - ebenso wie zahlreiche Kunstwerke - bei der "Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte" in Winterthur.
Richard Rudolf Wielands Nachlass wurde 2019 von der "Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte" (SKKG) in Winterthur übernommen und umfasst auch die Akten der von Richard Rudolf Wieland gegründeten "Hans Beat Wieland Stiftung" (Details siehe 428-2).
Das Gros der Archivalien ist als Ergänzung zum Nachlass von Hans Beat Wieland (P-271) zu sehen: Es handelt sich hauptsächlich um Recherchen zum Künstler, nur wenige Unterlagen betreffen Richard Rudolf Wieland selber. Es ist auch ein umfangreiches Konvolut von handschriftlichen, teilweise kryptischen Notizen erhalten geblieben. Eine thematische Zuordnung war nur zum Teil möglich. Die Archivalien belegen aber das riesige Informationsbedürfnis Richard Rudolf Wielands (Hans Beat Wieland betreffend) eindrücklich und wurden daher nicht kassiert.
Im Rahmen der Bewertung des Nachlasses wurden einzig Duplikate kassiert. Die Erschliessung orientiert sich an der ursprünglichen Aktenordnung, wobei nur ein Teil der Unterlagen von Richard Rudolf Wieland systematisch abgelegt worden ist. |
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Usage |
| Permission required: | Keine |
| Physical Usability: | Uneingeschränkt |
| Accessibility: | Öffentlich |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://scope.ur.ch/scopeQuery/detail.aspx?ID=212107 |
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